Prüfung von Blitzschutzanlagen

Blitzschutzsysteme

 

Blitzschutzsysteme bestehen aus dem äusseren und inneren Blitzschutz.
Diese Maßnahmen dienen dem Personen- sowie dem Brand- und Sachschutz. Die theoretischen Grundlagen zum Blitzschutzsystem werden in der EN 62305 Teil 1 bis 4 behandelt. Hier beschreibt die EN-Norm die Errichtung nach einem Blitzschutzzonenkonzept. Im Teil 3 wird der äußere und im Teil 4 der innere Blitzschutz behandelt. Als Grundlage benötigt das System eine Erdungsanlage vom Typ A oder B, welche auch dem Schutz- und Funktionspotentialausgleich dienen. Von hier aus verteilt sich das Ableitungsnetzwerk bis zum Dachbereich, ebenso der Potentialausgleich nach, DIN VDE 0100 Teil 410, DIN VDE 0100 Teil 540 sowie der Blitzschutzpotentialausgleich nach DIN EN 62305 (VDE 0185-305).

Blitzschutzanlagen bzw. Blitzschutzsysteme sind bei Errichtung sowie nach der Errichtung wiederkehrend zu prüfen. Die Prüfungen beginnen mit einer Sichtprüfung der äußeren und inneren Blitzschutzmaßnahme nach der EN 62305-3 (VDE 0185-305-3).             
Anschliessend werden Blitzschutzmessungen durchgeführt, welche die Durchgängigkeiten der Verbindungen der Blitzschutz-Ableitungen von der Fangeinrichtung zur Erdungsanlage wiederspiegeln. Sodann die Erdungsverhältnisse bzw. die Erdungswiderstände. Die Prüffristen richten sich nach der jeweiligen Blitzschutzklasse (I-IV), bzw. einer Gefährdungsbeurteilung sowie den Hinweisen der VdS Richtlinie 2010.

Weitere Infos unter blitzschutzbuero.de

Wie oft muß eine Blitzschutzanlage / Blitzschutzsystem wiederkehrend geprüft werden?

Die Zeitspanne zwischen den wiederkehrenden Prüfungen ist abhängig von:

  • der Einstufung der baulichen Anlagen und möglichen Schadenfolgewirkungen,
  • der Blitzschutzklasse,
  • den örtlichen Umgebungsbedingungen,
  • den verwendeten Werkstoffen,
  • der Bodenbeschaffenheit und der zu erwartenden Korrosion von Erdern.

 

Die zeitlichen Intervalle beschreibt die DIN EN 62305-3 bzw. VDE 0185-305-3 nach Einhaltung der Blitzschutzklasse:

 

       
       
       

Wer darf Blitzschutzanlagen prüfen?

Blitzschutzprüfungen sind in der DIN EN 62305-3 VDE 0185-305-3 beschrieben und werden durch Blitzschutzsachverständige bzw. Blitzschutzfachkräfte mit Sachverstand durchgeführt.

Blitzschutzprüfung
Blitzschutz nach DIN EN 62305-3 VDE 0185-305-3

Wann wird eine Blitzschutzanlage benötigt?

Die Landesbauordnung fordert dauernd wirksame Blitzschutzanlagen für bauliche Anlagen, bei denen: Blitzschlag "leicht eintreten" kann – also unabhängig von der Nutzung – und wenn Blitzschlag "zu schweren Folgen führen kann" – also unabhängig davon, ob Blitzschlag leicht eintreten kann.

 

Weitere Forderungen können durch den Sachversicherer auferlegt werden. Die Einteilung der jeweiligen Blitzschutzklasse ist durch eine Blitzschutzklassenberechnung in Form einer Risikoanalyse nach der DIN EN 62305 Teil bzw. VDE 0185-305 Teil 2 durchzuführen. Weitere Informationen gibt es in der VdS-Richtlinie 2010.

Unser Prüfangebot für Ihre Elektrosicherheit

 

Brilon Meschede Arnsberg Paderborn Lippstadt Soest Hamm Bielefeld Herford Büren Marsberg Werl Erwitte Bad Wünnenberg Warstein Warburg Kassel Korbach Bad Arolsen Bad Wildungen Frankenberg Winterberg Medebach
DGUV Vorschrift 3

Büro Brilon im Hochsauerlandkreis

Holzweg 24

59929 Brilon

Telefon: 02991 / 962330

Telefax: 02991 / 962335

E-Mail: info@scholand-online.com

Büro Bad Wünnenberg bei Paderborn

An der Kirche 13

33181 Bad Wünnenberg

Telefon: 02953 / 8919

Telefax: 02953 / 99493

E-Mail: info@scholand-online.com